Im Höhlensteintal konnte kürzlich ein bedeutendes Infrastrukturprojekt erfolgreich abgeschlossen werden: Der Neubau einer Brücke beseitigt eine bisher gefährliche Engstelle und sorgt künftig für eine deutlich höhere Verkehrssicherheit.
Die Errichtung der Brücke war notwendig geworden, da ein Grabenbereich nach starken Regenfällen regelmäßig große Wassermengen führte. Die bisherige Furt wurde dadurch oft unpassierbar und stellte eine erhebliche Gefahrenquelle dar. Mit der neuen Brücke konnte diese neuralgische Stelle nun dauerhaft entschärft werden.
Die neue Brücke ist ganzjährig ausgelegt und vielseitig nutzbar: Während sie im Sommer Radfahrern eine sichere Querung im Zuge des Radwegs ermöglicht, ist sie im Winter Teil der Langlaufloipe und trägt damit auch zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur bei.
Das Projekt wurde als Gemeinschaftsvorhaben zwischen der Gemeinde Toblach und der Bezirksgemeinschaft Pustertal umgesetzt. Die Finanzierung erfolgte durch die Gemeinde Toblach sowie die Autonome Provinz Bozen. Insgesamt beliefen sich die Baukosten auf rund 502.000,00 Euro.
Mit der Ausführung der Bauarbeiten wurden die Unternehmen Niederwieser Bau GmbH und Wipptalerbau GmbH betraut. Die Planung und Bauleitung übernahm Ing. Ralf Pellegrini aus Bruneck. Der Baubeginn erfolgte im Herbst 2025.
Mit der Fertigstellung der Brücke wurde nicht nur die Verkehrssicherheit wesentlich verbessert, sondern auch ein weiterer wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Infrastruktur in der Region geleistet.